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Schematische Darstellung des Wasserwerks

Versorgungszone

Durch das Wasserwerk Wettmar werden derzeit rund 25.000 Einwohner in den nachfolgenden Ortschaften mit Trinkwasser, Brauch- und Feuerlöschwasser versorgt.

Stadt Burgwedel:
Engensen, Grossburgwedel (teilweise), Oldhorst, Thönse, Wettmar

Gemeinde Isernhagen:
Altwarmbüchen (teilweise), Farster Bauernschaft FB, Kirchhorst, Kircher Bauernschaft KB, Neuwarmbüchen, Lohne

Wasserschutzgebiet

Zum Schutz des zu fördernden Wassers ist durch die Bezirksregierung Hannover ein Wasserschutzgebiet auf der Grundlage des Niedersächsischen Wassergesetzes ausgewiesen worden.

In den einzelnen Schutzzonen sind bestimmte Handlungen verboten bzw. genehmigungspflichtig.

 
Für das Wasserwerk Wettmar ist am 25.10.1965 das Recht verliehen, Grundwasser bis zu
70 l/sec.
5.000 m3/d
860.000 m3/J
zu entnehmen und zutage zufördern, um es nach Aufbereitung zur Versorgung der Mitgliedsgemeinden zu verwenden.
Ein landwirtschaftliches Beweissicherungsverfahren ist durchgeführt worden. Ertragsdepressionen haben sich danach durch die Grundwasserentnahme nicht ergeben.

Wasserwerk Wettmar

Technische Daten

Durch das Wasserwerk Wettmar, welches 1964 in Betrieb genommen wurde, werden derzeit rund 25.000 Einwohner versorgt.
Die Rohwasserversorgung erfolgt über 7 Vertikalfilter-brunnen in einer Tiefe von 20 - 33 Metern.

Die Brunnen sind mit Unterwassermotorpumpen ausgestattet. Die Pumpleistung für 7 Brunnen beträgt jeweils 50 m³/h.

Die Aufbereitungsanlage

Die Aufbereitung erfolgt in 3 Filterstufen über 8 geschlossene Schnellfilter; zum Zwecke der Enteisenung, Entmanganung und Entsäuerung.
Das im Wasser enthaltene Eisen wird durch Zufuhr von techn. Sauerstoff in eine unlösliche Verbindung gebracht, so dass es unter Flockenbildung in der ersten Filterstufe in den Filtern 1-3 (Filterkies) ausfällt.
Die Entmanganung erfolgt in der zweiten Filterstufe in den Filtern 4-6 durch Zugabe von Kaliumpermanganat und Filtration über dolomitisches Filtermaterial.
In der dritten Filterstufe wird in den Filtern 7 und 8 die agressive Kohlensäure chemisch an das dolomitische Filtermaterial gebunden und der ph-Wert eingestellt.
Zur Beseitigung der abgefilterten Eisen- und Manganoxyde ist täglich eine Rückspülung der Filter erforderlich.
Nach der Aufbereitung wird dem Reinwasser Phosphat als Härtestabilisator und Korrosionsschutz der Trinkwasserleitungen zugeführt.

Die Untersuchungen nach der Trinkwasserverordnung vom 01.01.2003 erfolgen unter anderem durch das Labor der Stadtwerke Hannover AG.
Laufende Kontrollen werden darüber hinaus wöchentlich im eigenen Labor vorgenommen.
Die Wasserspeicherung erfolgt im Reinwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von rund 1200 m3; das entspricht 1,2 Mio. Liter. Der Behälter dient dem Ausgleich zwischen der kontinuierlichen Förderung / Aufbereitung und der wechselnden Reinwasserabgabe.

Aus dem Reinwasserbehälter fördern Pumpen das Trinkwasser zum Verbraucher. Im Wasserwerk arbeiten zwei Reinwasserpumpen mit einer max. Förderleistung von 150 m3/h und zwei weitere Pumpen mit 100 m3/h.

Die Steuerung erfolgt drehzahlgeregelt druck- und mengenabhängig. Der Abfahrdruck beträgt 6,7 bar (möglich sind bis zu 10 bar)!

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